Archiv des Monats “August 2020

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Into It. Over It. mit neuem Musikvideo zu „We Prefer Indoors“. Das neue Album erscheint im September!

Es gibt Momente, in denen man gehen sollte. Dies ist eine der Lektionen, die Evan Thomas Weiss ganz ausführlich auf dem neuen Album „Figure“ und ganz speziell auf der neuen INTO IT. OVER IT.-Single „We Prefer Indoors“ beschreibt. Es geht um die Wiederentdeckung des eigenen Selbstvertrauens, die Übung in Geduld und das Vertrauen in sein Bauchgefühl.

Bereits auf dem letzten Album „Standards“ aus 2016 entwickelte sich das Projekt INTO IT. OVER IT. in neue Richtungen und bildete die Blaupause für das, was das Genre „Emo“ in den folgenden Jahren werden konnte. Jetzt, vier Jahre später, begibt sich Weiss wieder in ganz neue Gefilde, da Innovation des Sounds schon immer das pumpende Herz seines Schaffens war. Eben diese Songs wie „We Prefer Indoors“ beweisen, dass sein unendliches Streben nach Veränderung die treibende Kraft für INTO IT. OVER IT. ist, sowohl klanglich als auch emotional. Dabei versucht er immer weiter seinen Sound zu perfektionieren, dem manche schon längst das Attribut der Perfektion zuschreiben.

Das Musikvideo zu „We Prefer Indoors“ dokumentiert einen Tag im Leben von INTO IT. OVER, an dem sie sich auf ein außergewöhnliches Konzert vorbereiten, das sie so bislang noch nie zuvor gespielt haben.

Unter der Regie des Chicagoer Duos „coool“ (John TerEick und Jake Nokovic) wurde das Musikvideo mit Einhaltung aller aktuell geltenden Empfehlungen des Social Distancings gedreht. Es fanden sich zahlreiche Featuregäste aus Chicago zusammen, wie beispielsweise Mike Kinsella (American Football, Owen), Bob Nanna (Braid, Hey Mercedes), Christine Goodwyne & Nicollete Sara (Pool Kids), Erik Czaja (Dowsing, Pet Symmetry) und vielen mehr.

„Dieses Album handelt davon, mit den schlechten Entscheidungen, die ich in meinem Leben bisher getroffen habe, klar zu kommen“ sagt Weiss. „Und natürlich, wie ich diese Fehler wieder gut machen kann, wie ich ein besserer Mensch für mein gesamtes Umfeld sein kann“, fügt er hinzu.

Aufgenommen wurde „Figure“ zusammen mit Adam Beck in mehreren verschieden Studios in Weiss‘ Heimat Chicago. Für den Mix zeigt sich Jason Cupp verantwortlich, der u.a. bereits mit Jimmy Eat World gearbeitet hat. „Figure“ versammelt 12 Songs – geduldige und bedachte Stücke, geschrieben in den Parks, Straßen und Bars um den Logan Square.

Das vierte Studioalbum „Figure“ von INTO IT. OVER IT. erscheint am 18.09.2020 über Big Scary Monsters / Triple Crown Records.

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OCEANATOR veröffentlicht neue Single aus Debütalbum „Things I Never Said“

Die Multi-Instrumentalistin Elise Okusami aus New York veröffentlicht mit „Hearbeat“ die dritte Single aus dem kommenden Album „Things I Never Said“, das Einflüsse von Power-Pop und Punk sowie Indie und Nuancen des 90’s-Grunge vereint. Das Album erscheint digital  am 28. August 2020 auf Big Scary Monsters.

Elise Okusami singt auf dem Debütalbum von OCEANATOR die Zeile „I think I think too much“. Eine klare wie überwältigende Aussage für ein Album mit dem Titel „Things I Never Said“, auf dem die Multi-Instrumentalistin aus New York die Herausforderungen des beginnenden Erwachsenseins mit einer apokalyptischen Zerstörung vergleicht. Es geht um die Ängste, die durch unabdingbares Grübeln entstehen und die Momente, wenn Stress einen zur Höchstleistung treibt. „Heatbeat“ ist ein rasanter Power-Pop-Song mit einem aufregendem und zerrissenem Gitarren-Arpreggio, das perfekt den Rausch der Gefühle wiedergibt, in der Nähe eines geliebten Menschen zu sein.

Während sich ihre emotionale und physische Einsamkeit zum immer widerstandsfähigeren Feind entwickelt, bildet „Things I Never Said“ ein Album über den Trost, den man trotz der Zerstörung finden kann. Ob durch Wertschätzung der kleinen Dinge („Hot tea on a cold fall day / and dressing up for Halloween“) oder sich jemandem bezüglich seines psychischen Leidensdrucks zu öffnen („I told you I could never be enough / You took me by the hand / and told me you understand“).

Es gibt keine konkrete Lösung auf dem Album, es ist vielmehr eine wichtige Erinnerung daran, dass Liebe und Freundschaft, zu anderen und sich selbst, auch in den dunkelsten Momenten immer siegen werden. Das Album endet mit dem passenden Titel „Sunshine“, in dem Okusami von schleppendem Gitarrenspiel begleitet einen Tag beschreibt, an dem sie sich nach draußen in die Sonne wagt und ihre Einsamkeit akzeptiert. „I’m okay“, wiederholt sie einige Male am Ende des Songs. Ihr zufriedener Blick auf dem Cover spiegelt wider, dass sie clever genug ist, zu wissen, dass dieses Gefühl wahrscheinlich nicht ewig anhält, sondern auch dunkle Tage zurückkehren werden. Ihre Zuversicht dahingehend legt sie in die letzten Zeilen des Albums: “Sometimes it gets me down / but I usually come around.”

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LINHAY kündigen Debütalbum an: 90s Midwest-Emo, aber von 2020 und aus Kiel

LINHAY aus Kiel verbinden das Schöne und den Zweifel: ihr Debütalbum „On How To Disappear“ klingt haargenau so, wie zahlreiche Lieblingsplatten, die in den späten 90ern aus der Emo-Szene um Chicago veröffentlicht wurden. Nun ist die erste Single „Water“ erschienen.

Der Fluchtpunkt für den Sound von LINHAY ist offensichtlich: American Football, Mineral, Sunny Day Real Estate oder frühe Jimmy Eat World. Jedoch klingt die Band nicht nach einer Kopie dieser Bands, sondern verneigt sich eher vor der Schönheit dieses Sounds.

Am 04. September 2020 erscheint das Debütalbum „On How To Disappear“ über BLOODSTREAM, das Label von Ex-Findus Sänger und jetzt Solo-Artist LUEAM. Die Mitglieder von LINHAY sind schon lange in zahlreichen Szenebands aktiv – Schlagzeuger Gunnar Vosgröne war beispielsweise Bassist bei der Hardcore-Institution ESCAPADO.

Mit „Water“ ist heute die erste Single aus dem Album erschienen: nur minimal angezerrte Picking-Gitarren, rhythmische Muster und sanfter Gesang machen es einem einfach, sich schnell in die Band zu verlieben.

Bisher hatte die Band 2017 eine Demo namens „You & I“, sowie eine Split-EP mit East (2019) veröffentlicht. Letzten Monat erschien außerdem die Soli-Single „The Strangest Dream“, die LINHAY über BandCamp verkauften. Sämtliche Einnahmen aus dem Verkauf wurden an SeaWatch gespendet.

„On How To Disappear“ ist ab sofort über den BLOODSTREAM-Shop auf Vinyl und als limitiertes Bundle vorbestellbar.

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ELM TREE CIRCLE veröffentlichen „NO FOMO“ im September auf KROD Records

Inspiriert vom Punkrock der 90er und frühen 2000er sowie Pop-Punk-Bands wie PUP oder Tiny Moving Parts tauchen ELM TREE CIRCLE innerhalb der zehn Songs des neuen Albums „NO FOMO“ in die Welt der Rastlosigkeit ein.

Der Albumtitel „NO FOMO“ ist die Abkürzung für „No Fear Of Missing Out“ – übersetzt also „Keine Angst vor dem Verpassen“ und bezieht sich auf die Trendabkürzung FOMO, die die durch den Konsum sozialer Medien verursachte Angst beschreibt, bei den neuesten Trends und Events nicht partizipieren zu können. Obwohl ELM TREE CIRCLE sich in den Songs nicht dediziert mit diesen problematischen Aspekten der neuen Kommunikationswege befassen, will die Band dahingehend einen Denkanstoß liefern. Denn irgendwie teilen alle Songs doch diese eine Sache: die Angst, etwas zu verpassen.

Die Band spielt Emo/Indie/Punk im Stil von Movements, Modern Baseball, PUP, Real Friends, Nirvana & American Football. Ihr Debütalbum „The Good Life“ wurde über 800.000 Mal auf Spotify gestreamt und wurde seinerzeit mit extrem guter Resonanz aufgenommen. Die vier bereits veröffentlichten Singles des neuen Albums „NO FOMO“ erreichten bislang rund 170.000 Streams auf Spotify. ELM TREE CIRCLE spielten seit 2016 über 150 Shows in 16 Ländern wie z.B. Deutschland, England, Australien, Japan, Russland, Österreich und der Schweiz, darunter u.a. Supportshows für Boston Manor, Pears, Not On Tour, The Ataris & Ducking Punches. Das VISIONS Magazin bezeichnete ELM TREE CIRCLE als „Klassenbeste des Emo-Rock der jüngeren Schule“.

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Debütalbum von JENOBI im September auf Grand Hotel van Cleef

Für Fans von Lykke Li, Feist, The xx

Die Songs der aus Göteborg stammenden Songwriterin Jenny Apelmo strahlen mitunter Düsternis und Wut aus, und doch ist ihr Indie-Folk-Rock eingängig und scheut auch nicht vor Pop-Momenten zurück. Mitte September erscheint das Debütalbum „Patterns“ über Grand Hotel van Cleef, die erste Single „Hundred Times“ gibt es bereits jetzt.

Jenny Apelmo, die vor zehn Jahren mit dem Nachtzug von Göteborg nach Berlin kam, um sich dort auf ihre Musikkarriere zu konzentrieren, entdeckte über die Jahre immer mehr, dass es die weiblichen Songwriter waren, die dem Genre die interessanten Nuancen hinzufügten. Inspiriert von Künstlerinnen wie Lykke Li, Anna Calvi oder Feist griff sie immer häufiger zur E-Gitarre als zur Akustikgitarre und so entstand „Patterns“, das Debüt ihres aktuellen Projekts JENOBI.

 

Doch JENOBI ist kein reines Soloprojekt: Gitarristin Dorothee Möller (u.a. The Girl & The Ghost), Keyboarderin Lorena Clasen und Drummer Felix Roll komplettieren die Band und fügen dem Sound von „Patterns“ lebendige Nuancen zu. Mit Felix Roll spielte Jenny Apelmo viele Jahre bei der Hamburger Folkpop-Institution Torpus & The Art Directors.