Archiv vom “26. Januar 2021

6cc0900c-72b6-4952-9eaf-a5c3457ce6a4

Noise-Punk-Duo ’68 kündigt drittes Album „Give One Take One“ an

Das Noise-Punk-Duo ’68 kündigt ihr mit Spannung erwartetes, drittes Album „Give One Take One“ für den 26. März 2021 an. Zur Feier der Albumankündigung veröffentlicht die Band heute die Leadsingle „The Knife, The Knife, The Knife“ samt einem von Sänger und Gitarristen Josh Scogin (The Chariot, Norma Jean) produzierten Musikvideo.

’68 stürmen in der neuen Single „The Knife, The Knife, The Knife“ mit ihrem unverkennbaren, vom Blues inspirierten und erdrückenden Sound los. Der Song ist eines der  eingängigsten Werke von Josh Scogin und Nikko Yamada. Mit einem Hauch von Doom und Alternative Rock bietet er nur einen kurzen Moment der Verschnaufpause, bevor es in den markanten und schweren Refrain geht.

Zu der Ankündigung sagt Josh Scogin: „Von all der Musik, die ich im Laufe der Jahre geschaffen habe, enthält dieses Album einige meiner absoluten Lieblinge. Auf textlicher, musikalischer und auch psychischer Ebene; es ist für mich ein nahezu therapeutisches Album. Ich glaube, man kann die Freude, die die Musik jedem von uns gibt, in diesem Album spüren. Nick Raskulinecz hat als Produzent die explosive wie implosive Charakteristik eingefangen, die ’68 so nach vorne treibt. Man kann die Leidenschaft hören, die Nick, Nikko und ich für die Kunst haben, Klänge zu erschaffen. Ich bin so stolz auf dieses Album und voller Demut über die Reise, die es bis hierher gebraucht hat. Und wenn ich ehrlich bin, kreisen die meisten meiner Gedanken um die Hoffnung, dass wir diese Songs eines Tages auch live spielen können.“

Produziert von Grammy-Preisträger Nick Raskulinecz (Foo Fighters, Rush, Alice In Chains), der schon nach wenigen Songs eines Live-Sets von ’68 überzeugt war, bietet „Give One Take One“ das Beste aus dem rauen und doch dynamischen Songwriting der Band mit viel Persönlichkeit und unbezwingbarem Groove. Das Album folgt auf die 2020er EP der Band „Love Is Ain’t Dead“, die ebenfalls mit Raskulinecz aufgenommen wurde, als die Pandemie ihrer Support-Tour für Korn und Faith No More einen Strich durch die Rechnung machte. „Give One Take One“ kann hier vorbestellt werden und „The Knife, The Knife, The Knife“ kann hier gestreamt werden.

Das Projekt ’68 hat ist schon von Moskau nach Tel Aviv, quer durch Europa und Australien und ganz Nordamerika getourt, wobei sich die beiden oft 20-stündige Fahrten aufteilten. Die Leidenschaft, der Hunger, die gute Laune, all das verbindet sie dabei mit den unterschiedlichsten Menschen. Durch ihr herrliches Stripped-Down-Setup gepaart mit der wahnsinnigen Dynamik stechen sie vorallem bei intimen Clubshows heraus, aber auf riesigen Festivalbühnen oder auf Tour mit Bring Me The Horizon, Stone Sour, Beartooth, Avatar, August Burns Red, The Amity Affliction und Underoath, wo sie jeden Tag neue Anhänger gewinnen, sind sie nicht minder unschlagbar.

7590089d-2b57-4927-9a04-8f9fe211b035

ORLA GARTLAND mit neuer Single & Video „More Like You“

Die Dubliner Singer-Songwriter-Produzentin ORLA GARTLAND veröffentlicht mit „More Like You“ ihre neue, aufrichtig-ehrliche Single. Darin betrachtet die 25-Jährige ihre Unsicherheit und Minderwertigkeitskomplexe, die durch die sozialen Medien befeuert werden und einem immer wieder vorgaukeln, man sei nicht genug. Gestern abend feierte das dazugehörige Musikvideo Premiere!

„I heard it from a woman on the internet / she told me to eat well and try to love myself / then maybe I won’t wish that I was someone else“, singt sie darin. Nach dem Song „Pretending“, der letztes Jahr erschien, ist dies bereits der zweite Vorbote aus Gartlands erstem Album, dass dieses Jahr erscheinen wird!

„Jeder vergleicht sich mit anderen, oder?“ erzählt Orla. „More Like You entstand, als ich von der anderen besten Freunden meiner besten Freundin erfahren hatte. Ich hatte nur Gutes über sie gehört und war so neidisch. Ich wollte sie unbedingt hassen, aber dann habe ich sie kennengelernt… Und es hat nicht geklappt – Ich habe sie geliebt! Da fiel mir auf, wie viel wir über manche Menschen erfahren, vor allem durch die sozialen Medien. Dabei vergisst man schnell, dass die Menschen, für die scheinbar alles so leicht ist, auch komplexe Leben führen, in denen auch nicht immer alles glatt läuft. Doch man muss sich immer wieder daran erinnern. „More Like You“ ist ein Song über die eigene Identität, darüber sich ins Leben eines anderen zu wünschen, für den alles so leicht aussieht.“

Geschrieben wurde der Song zusammen mit Tommy King (musikalischer Direktor und Kollaborateur von HAIM oder Vampire Weekend), das Grundgerüst entstand am Piano.„Mein liebster Sound in dem Song ist der Puls in der ersten Strophe. Das Lied sollte sich nicht traurig anfühlen, sondern neugierig – deshalb wollte ich keine Gitarre oder Klavier am Anfang haben“ ergänzt Orla.

Über die Entstehung des intimen Musikvideos erzählt Orla: „Für das Video haben wir die Choreographin Elan Isaac engagiert, und sie hat sowas von abgeliefert. Ich habe vorher nie vor der Kamera getanzt, und sie hat mir eine Choreographie erfunden, die sich absolut nach mir anfühlt. Dieser Song handelt von Eifersucht, und die Bewegungen spiegeln das perfekt wieder. Im Laufe des Stückes mache ich meinen Frieden mit mir und mit denen, die ich gern wäre.“

„More Like You“ und „Pretending“ folgen auf ihre beiden EPs „Why Am I Like This?“ und „Freckle Season“, die letztes Jahr sogar in die britischen Vinyl-Charts einstiegen. Orla Gartlands Songs sind inzwischen über 40 Millonen mal gestreamt worden, alleine bei Spotify verbucht sie 750.000 monatliche Hörer*innen, und brachten der Irin bereits Vergleiche mit Stevie Nicks, Regina Spektor oder St. Vincent ein.

Geboren und aufgewachsen in Dublin, begann Orla Gartland bereits mit 14 Jahren, eigene Songs zu schreiben. Da keine der 18+ Pubs sie auf ihre Bühnen lassen wollte, wandte sie sich ans Internet und erreicht über YouTube derzeit über 260.000 Subscriber. Am Tag ihres Schulabschlusses packt sie ihre Koffer, zieht nach London und arbeitet an ihrer Karriere und dem ersten Album, das noch 2021 erscheint.