Alle Artikel in der Kategorie “Fleet Union

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AJJ veröffentlichen zweite Single aus „Good Luck Everybody“

Am 04. Mai 2017 teilte der verifizierte Twitter-Nutzer @leyawn eine Patentanmeldung für eine Guillotine im Stil der Französischen Revolution auf Twitter. Zusehen war eine Klinge und genügend Kopfstützen für fünfzehn Kongressmitglieder. Eine Mega Guillotine, wenn man so will. AJJ-Frontmann Sean Bonnette aus Phoenix, AZ brauchte natürlich nur 30 Sekunden, bis er sich so inspiriert von dem Tweet fühlte, dass sich die neue Single „Mega Guillotine 2020“ quasi von selbst schrieb.

„Mega Guillotine 2020“ ist der neueste Track aus dem neuen Album „Good Luck Everybody“, das am 17.01.2020 auf Specialist Subject Records erscheint. Die Einfachheit ist geradezu brillant und macht den Song wahrscheinlich zu einem der eingängigsten Indie-Folk-Tracks des Jahres. Das dazugehörige Musikvideo feierte heute Premiere beim FLOOD Magazine, ist unter der Regie von Teenage Stepdad entstanden und zeigt auf fachmännische Weise, welche Art von Schock-Humor die Twitter-Intelligenzbestien in Vergessenheit geraten lassen könnte.

Auf „Good Luck Everybody“ klingen AJJ so wenig nach Punk wie nie zuvor, textlich jedoch ist es wahrscheinlich ihr punkingstes Album überhaupt – es ist eine merkliche Abwechslung von dem eigenwilligen Songwriting-Stil, der zu Bonnetts Markenzeichen geworden ist. Seine wunderlich seltsamen Wendungen und seltsamen Wortpaarungen sind immer präsent, doch diesmal ist seine inhaltliche Linse noch stärker auf die unvermeidlichen Gräueltaten der Welt um ihn herum fokussiert.

Das neue AJJ-Album „Good Luck Everybody“ erscheint am 17. Januar 2020 auf Specialist Subject Records.

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For Them All veröffentlichen im Januar Debütalbum auf Midsummer Records

”Have you heard that love is dead?” – so eröffnet das Trio FOR THEM ALL sein am 03. Januar 2020 erscheinendes Debütalbum ”Sometimes I Don’t Feel Like Myself“. Zwei Jahre nach dem letzten Release (”Thoughts” EP 2017) und zahlreichen gespielten Konzerten verteilt über die Republik, melden sich die drei Jungs aus Berlin, Frankfurt und Koblenz mit elf neuen Songs in bester Emo-Manier zurück.

Mit „Nothing At All“ erscheint die zweite Single aus „Sometimes I Don’t Feel Like Myself“, der ein sehenswertes, düsteres Performance-Video verpasst wurde.

Mit neuer Musik im Gepäck und einer menge Freude auf ihr Release sind die drei Bandmitglieder Dominik Schmitt (Gitarre / Vocals), Henry Wenz (Bass) und Christoph Dreher (Drums) im Januar auf Tour:

„Sometimes I Don’t Feel Like Myself“ – Tour 2020
04.01.20 – Bärenbach, Shorty
05.01.20 – tba
06.01.20 – Hamburg – Astra Stube
07.01.20 – Koblenz – SK 2
08.01.20 – Frankfurt – Ponyhof
09.01.20 – Karlsruhe – P8
11.01.20 – Berlin – Cassiopeia

”Sometimes I Don’t Feel Like Myself“ wurde sowohl in Koblenz (Instrumente / Kurt Ebelhäuser @ Tonstudio 45) als auch in Hannover (Gesang & Album-Mix / Alexander Sickel @ Tiny Pond Studio) produziert. Der Instrumentalsound, der neben seiner bedrückenden Schwere von harmonischen und melancholischen Melodien geprägt ist, findet im emotionalen und gleichzeitig kraftvollen Gesang die perfekte Ergänzung. Gemastert wurden die elf neuen Songs von Brad Boatright (Audiosiege Mastering Studio, u.a. Code Orange, Touché Amoré) in den USA, um dem Ganzen den letzten Feinschliff zu verleihen.
„Sometimes I Don’t Feel Like Myself“ erscheint am 03.01.2020 als LP sowie digital als Stream und Download bei Midsummer Records. Das Album kann hier vorbestellt werden.

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Emo-Rock aus Italien: REGARDE veröffentlichen Album im Januar

Viel zu wenige italinische Bands schaffen den Sprung über den Rand ihrer lokalen Szene hinaus: REGARDE aus Vicenza in der Nähe von Venedig schicken sich an, das zu ändern. Ihr Emo-Punk/Rock Sound sollte Fans von Turnover, Jimmy Eat World oder Title Fight gefallen. Am 31. Januar erscheint das neue Album bei Through Love Records.

Gegründet haben sich Regarde 2014: nach zwei EPs erschien 2017 das von Jay Maas (Defeater) produzierte Debütalbum „Leavers“ und die Band spielte zahlreiche Konzerte mit Bands wie The Flatliners, Dead Swans oder Meat Wave.

Ende Januar 2020 erscheint nun mit „The Blue And You“ das zweite Album des fleißigen Quartetts über Through Love Records. Bisher war die Single „Wide Awake“ ausgekoppelt worden.


„Der Song behandelt das Gefühl, eine Trennung zu realisieren und letzendlich zu akzeptieren. In dieser Phase werden durch alle möglichen Dinge Erinnerungen getriggert und ‚Wide Awake‘ beschreibt den Prozess, damit umzugehen. Schlaflose Nächte und hoffnungslose Tage lassen einen am Ende verstehen, was man wirklich braucht und wer man ist“ so Sänger Marco Casarotto über den Song.

„The Blue And You“ wurde von Bob Cooper (u.a. The Deadnotes, Cultdreams) in Leeds produziert. Das Album erscheint über Through Love, in der deutschland-exklusiven Erstpressung auf weißem Vinyl mit blauem Splatter.

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The Deadnotes kündigen Album „Courage“ an und gründen eigenes Label

Schlechte Nachrichten für alle Millenials: die Teenage Angst ist vorbei! Es geht nicht anders. Wir können uns das Duckmäusertum nicht mehr leisten und müssen auch unsere privaten Probleme in einen globalen Kontext stellen. THE DEADNOTES wissen das und veröffentlichen mit „Hopeless Romantic“ ihren ersten offen politischen Song, mit dem sie ihr zweites Album „Courage“ für den 14.02.2020 auf ihrem eigenst gegründeten Label 22Lives Records ankündigen.

Das Musikvideo zum Song macht klar dass die Band immer noch ein zweites Mal um die Ecke denkt. In der „22Lives Late Night Show“ präsentiert die Band ihren Song vor Talkgästen, deren Positionen zwar mit dem ganz dicken Stift überzeichnet sind, aber heutzutage trotzdem gar nicht mal so unrealistisch scheinen. Solche Leute gibt es wirklich! Die laufen draußen rum, reden im Fernsehen, im Radio und verbreiten ihren Schrott in den Kommentar-Feldern!

Neben der textlichen Aussage traut sich die Band in dem Song auch aus ihrer musikalischen Komfortzone. „Hopeless Romantic“ nimmt sich Zeit und kommt immer wieder zur Ruhe, nur um einem dann in aller Herrlichkeit um die Ohren zu fliegen. Ihrem Sound mischt die Band außerdem einen leichten 80s-Touch hinzu, der ihnen hervorragend steht (was man von den Anzügen aus dem Musikvideo nur bedingt behaupten kann).

Mit „Hopeless Romantic“ kündigen THE DEADNOTES offiziell ihr zweites Album mit dem Titel „Courage“ an. „Courage“ erscheint am 14.02.2020 über das bandeigene Label 22Lives Records. Die Vorbestellung startet am 29.11. über den Labelshop https://22livesrecords.com/

Ab Ende Februar 2020 gehen The Deadnotes auf große Europa-Tour zu „Courage“, Tickets für den ersten Tourblock sind bereits erhältlich. Mit mehr als 500 Konzerten in 25 Ländern – und das bei einem Durchschnittsalter von 23 Jahren – ist es klar, dass bald auch Live-Termine im Ausland folgen.

27.02. Oberhausen, Druckluft
28.02. Bremen, Tower
29.02. Münster, Sputnikcafé
01.03. Köln, Tsunami Club
03.03. Stuttgart, Juha West
04.03. Frankfurt, Nachtleben
05.03. Leipzig, Conne Island
06.03. Berlin, Cassiopeia
07.03. Hamburg, Astra Stube
09.03. München, Sunny Red
10.03. AT – Wien, Rhiz
11.03. CZ – Prag, Schüür
13.03. Freiburg, Waldsee

16.04. UK – Glasgow, Bloc+
17.04. UK – Manchester, Gullivers NQ
19.04. UK – London, The Old Blue Last

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GIVER melden sich mit Titeltrack zu „Sculpture of Violence“ zurück

GIVER gehören unbestritten zu den wichtigsten neuen Bands aus der hiesigen Harcore/Metal-Szene. Heute kündigt die Band ihr zweites Album „Sculpture Of Violence“ für den 07.02.2020 auf Holy Roar Records an. Mit dem ersten Video zum Titeltrack bringt die Band dringend benötigte Inhalte in die Szene.

GIVER über den Titeltrack und Video „Sculpture of Violence“:

„Der Song ist sowohl Title-Track als auch textlich das Kernstück der Platte. Er behandelt die (Selbst-)Erkenntnis, dass große Teile der eigenen Identität und Person konstruiert und auf dem Boden vorgefertigter Kategorien geschaffen sind. Ob Geschlecht, Nationalität, Hautfarbe oder Religionszugehörigkeit: um wirklich frei leben zu können muss man diese Grenzen überwinden. Doch man ist nie nur Opfer von sondern als Teil von Gesellschaft immer auch mitverantwortlich für das Fortbestehen dieser Barrieren. Eine befreite Gesellschaft ist nur möglich, wenn wir einander gleichbereichtigt das sein lassen, was wir sind.“

„Wir stellen auf unserem neuen Album die Frage, ob es wirklich jemals Frieden geben kann. Der Albumtitel ist eine Metapher für den Menschen an sich“, sagen GIVER, die nicht nur eine weitere Hardcore-Band ohne Aussage sein will. Die Bildung von sozialem Bewusstsein, das Erkennen von strukturellen Ungerechtigkeiten sowie eine kritische Auseinandersetzung mit patriarchalischen Strukturen und gesellschaftlichen Gewohnheiten sind in der Hardcore-Szene nicht an der Tagesordnung. GIVER sind angetreten, um darauf aufmerksam zu machen.

„Sculpture of Violence“ ist ein unglaublich eindrucksvolles Zweitwerk, bei dem die Inhalte im Vordergrund stehen. Im Vergleich zum ersten Album „Where The Cycle Breaks“ hat die Band aus Köln / Paderborn / Leipzig auf der neuen Platte den Metal-Anteil erhöht. Das Ergebnis ist ein überaus frischer Sound der an den US-Hardcore Sound der mittleren 00er-Jahre und Bands wie Modern Live Is War, Have Heart oder Blacklisted erinnert.

Um die Veröffentlichung spielen GIVER zwei Release-Konzerte.

06.03. Paderborn, Wohlsein
07.03. Köln, AZ

„Sculpture of Violence“ erscheint am 07.02.2020 über Holy Roar Records. Das Album ist ab sofort in insgesamt fünf verschiedene Vinyl- & Bundle-Versionen vorbestellbar. In Deutschland gibt es exklusive Varianten über den Shop von Through Love Records.

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MEMORIEZ kündigen „HOLYMODERNOTHING“ an

Zwischen Hamburg und Los Angeles, zwischen Retro und Futuristik, zwischen Lou Reed und Danger Mouse und Beck, entstand „HOLYMODERNOTHING“, das beeindruckende zweite Album der Band MEMORIEZ. Drei der Songs daraus kann man bereits hören.

Im modernen Vintage-Style und dem Vibe des 21. Jahrhunderts, verpackt in Kostüme aus den 60ern und 70ern, präsentiert die Band zeitlose Songs, die selten greifbar werden. Klingt das ganz neu? Oder ist das richtig alt? Kann sowas aus Deutschland kommen? „HOLYMODERNOTHING“ klingt wie der Soundtrack zu einem Roadmovie, der in den Archiven vergessen wurde. Trocken, organisch, erwachsen.

Die Songs von „HOLYMODERNOTHING“ erscheinen im Abstand von zwei Wochen als digitale Streams, so dass der Hörer die Möglichkeit bekommt, jeden Song für sich selbst zu betrachten, ihm Zeit zum Wachsen zu geben. Bisher sind drei Songs aus dem Album zu hören:

MEMORIEZ – „So Far“
https://orcd.co/sofar

MEMORIEZ – „High Hopes“
https://orcd.co/highhopes

MEMORIEZ – „Wheel of Fortune“
https://orcd.co/wheeloffortune

Sänger und Songwriter Joachim Zunke hat die Band in Hamburg gegründet, lebt inzwischen jedoch seit einigen Jahren in Los Angeles. Dieser Ortswechsel ist deutlich zu hören, wenn man das zweite Album im Vergleich mit dem Debüt „Huntin‘ a Hurricane“ von 2013 hört. Reduzierter, souliger, viel selbstsicherer klingt das zweite Album.

„HOLYMODERNOTHING“ erscheint am 14.02.2020 über das vom Künstler LUEAM geführte Label BLOODSTREAM.

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Kettcar verabschieden sich vorerst mit Live-Album „…und das geht so“

KETTCAR haben ohne Wenn und Aber eins der eindrucksvollsten Comebacks der letzten Jahre hingelegt: nach fünfjähriger Pause veröffentlichte die Band aus Hamburg mit „Ich vs. Wir“ 2017 ihr stärkstes Album, eine EP und die größten Konzerte der Bandgeschichte folgten. Heute kündigt die Band eine Pause auf unbestimmte Zeit, ein Livealbum und die vorerst letzten Konzerte an.

Das Livealbum „… und das geht so“ wurde auf verschiedenen Konzerten auf den Touren zum aktuellen Album und der EP aufgenommen, bei der Kettcar sich für einige Songs Unterstützung von einem Bläsertrio auf die Bühne holten. Insgesamt 21 Songs lang ist das Ergebnis, dass die größten Konzerte der Band dokumentiert.

„… und das geht so“ erscheint als 3fach-LP, Doppel-CD und natürlich über alle digitalen Anbieter. Das Album ist ab Montag, dem 16.09., um 10:00 Uhr überall vorbestellbar. Die CD und Digital-Version des Albums erscheinen am 08.11.2019, die LP-Version am 29.11.2019.

Für das Frühjahr 2020 kündigt die Band außerdem auch eine vorerst letzte Tour an – Tickets für die folgenden Shows sind ebenfalls ab Montag, dem 16.09., ab 10:00 Uhr überall erhältlich.

KETTCAR – „… und das geht so“ – Live 2020
präsentiert von RollingStone

26.01. Düsseldorf, Stahlwerk
27.01. Nürnberg, Z-Bau
28.01. München, Muffathalle
29.01. Mannheim, Capitol
30.01. Dresden, Schlachthof
31.01. Bremen, Pier 2
01.02. Lübeck, MuK

Nach der Tour 2020 werden Kettcar eine Pause auf unbestimmte Zeit einlegen.

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Turnover melden sich mit zwei neuen Singles zurück – „Altogether“ erscheint im November

Turnover kündigen heute mit „Altogether“ ihr neues Album an und veröffentlichen mit „Much After Feeling“ und „Plant Sugar“ gleich zwei neue Singles. Auf „Altogether“  das am 01. November auf Run For Cover Records erscheint – beschreiten Turnover wie bereits auf den Vorgängern wieder einmal neue Wege und nehmen diesmal Elemente aus Funk, Jazz und Britpop mit in ihren einzigartigen Sound auf, so auch auf den beiden neuen Songs „Plant Sugar“ & „Much After Feeling“ zu hören.

Letzterer bekommt zudem ein von Jennifer Stratford inszeniertes, bewusstseinsveränderndes Video spendiert. Der Song handelt von den Opfern, die notwendig sind um konstant in Verbindung zu bleiben, obwohl man durch eine große geografische Entfernung voneinander getrennt ist und verkörpert zudem die Erfahrungen, die die Band beim Schreiben des Albums gemacht hat, während sie an gegenüberliegenden Küste leben.

TRACKLISTING:

01. Still In Motion
02. Much After Feeling [Video]
03. Parties
04. Number On The Gate
05. Sending Me Right Back
06. Ceramic Sky
07. Valley Of The Moon
08. No Reply
09. Plant Sugar [Stream]
10. Temporary Love