Alle Artikel in der Kategorie “Fleet Union

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Thees Uhlmann veröffentlicht von Benjamin von Stuckrad-Barre geschriebene Single „Club 27“

Es ist eine ungewöhnliche, aber dennoch hervorragend passende, Kollaboration: Popliterat Benjamin von Stuckrad-Barre schreibt mit Robin Grunert einen Song, Thees Uhlmann nimmt ihn mit seinem Produzentenduo Simon Frontzek und Rudi Maier auf. Dass „Club 27“ gerade am 05.04.2021 erscheinen muss, liegt auf der Hand.

Ein Musikvideo so wie eine Vinyl-Version der Single erscheinen in Kürze.

Es ist ein ziemlich exklusives und ziemlich makabres Etablissement, dieser »Club 27«. Zu den Mitgliedern gehören Jim Morrison, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Brian Jones und Amy Winehouse. Und, natürlich, Kurt Cobain, der sich vor 27 Jahren im Alter von 27 Jahren erschoss: Der alte Junge in der struppigen Strickjacke, der beim »Unplugged«-Konzert von Nirvana 1993 zwischen Blumen und Kandelabern seine eigene Totenmesse las: »Jesus Doesn’t Want Me For A Sunbeam«.

»In der Bar jenseits der Schmerzen / brennen 27 Kerzen«, heißt es nun in »Club 27«, einem Song darüber, wie es ist, wenn man nicht hineinkommt in diesen Club, weil man überlebt hat – denn »da kommst du nur rein / wenn du zu früh gehst«.

Nicht rein-, also noch einmal davongekommen: Der Musiker Robin Grubert und sein Freund Benjamin von Stuckrad-Barre haben dieses Lied vor einigen Jahren geschrieben, im Garten des Hotels Sunset Marquis; tagsüber, wohlgemerkt. Ist doch das Sunset Marquis eher berühmt für dort verbrachte Nächte, in jedem Fall für das Dunkle.
Es ist eines jener Hotels in Los Angeles, aus denen man jederzeit auschecken, die man aber nicht verlassen kann. Dave Gahan erlitt dort einen zweiminütigen Herzstillstand, als er 34 war – mithin zu alt für den Club 27.
Doch als Grubert und Stuckrad-Barre nun dieses Lied schrieben, war es ganz hell, der Pool war hellblau, die Blumen bunt, der Himmel eine gleißende Unverschämtheit.
Ein paar Tage später zog Stuckrad-Barre in ein anderes legendäres Hotel, das Chateau Marmont, nur ein paar hundert Meter den Sonnenuntergangsboulevard hinauf, und begann mit dem Schreiben von »Panikherz«, dem Buch, das seine beharrlichen Bewerbungsversuche auf Clubmitgliedschaft verhandelt.

»Too old to die young / sprach der Sensenmann« – ja, es gab Zeiten, da Robin Grubert und Benjamin von Stuckrad-Barre nah dran waren, in den Club 27 (oder wenigstens 28, 29, 30 ff.) aufgenommen zu werden. Obwohl sie natürlich keinem Club beitreten würden, der sie akzeptiert. Aber sie haben überlebt – und folglich manches zu erzählen: »Ich sag, ok, da komm‘ ich wohl zu spät«.

Sänger des Songs ist Thees Uhlmann, bei dem man nicht weiß, ob seine heitere Traurigkeit noch Hedonismus oder schon Fatalismus ist. Er singt dieses Lied zum Gitarren-Twang mit Bruce Springsteens Bravado und Udo Lindenbergs Schnoddrigkeit: »Manchmal dachte ich, jetzt ist bald Schluss / Und dann sitze ich im letzten Bus / Zum Club 27 / in die Bar, die niemals schläft / In die Jukebox wirft man Träume / und der ganze Laden schwebt«.

Thees Uhlmann, Rock‘n‘Roller und Erzähler, der Mann für gewisse Blaue Stunden kurz vorm Morgengrauen. Man hört ihn dieses Lied singen und begreift: Es ist (auch) seins.

»Club 27« handelt von dem, nun: Mythos – und von einem realen Ort. Von vielen realen Orten. Denn mit Clubs und wie man hineinkommt kennen sich Uhlmann, Grubert und Stuckrad-Barre aus.

Und manchmal ist es gut, wenn es eine geschlossene Gesellschaft ist:
»Tränen, Mythos und Musik / ist das, was irdisch übrig blieb«.

Text: Arne Willander

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Ein Hit wie er im Buche steht: ISLAND mit neuer Single „Everyone’s The Same“

Die Londoner Band ISLAND scheut sich nicht vor der ganz großen Geste: Die neue Single „Everyone’s The Same“ ist ein HIT wie er im Buche steht und macht klar, dass man es hier mit einer Band zu tun hat, die bald ganz oben mitspielen könnte.

„Everyone’s The Same“ folgt auf die schillernde Single „Octopus“, die Anfang des Jahres erschien. Der Kontrast zwischen beiden Tracks unterstreicht perfekt die einzigartig dynamische Bandbreite des Songwritings von ISLAND. Der grungige Slacker-Jam beginnt mit einem sanften Täuschungsmanöver von Sänger Rollo Doherty, doch direkt darauf setzt die Band ein klares Ausrufezeiche: In den nächsten drei Minuten lassen einen die verzerrte Bassline, die Drums und nicht zuletzt die in Hall ertränkte Lead-Gitarre nicht mehr los. „Everyone’s The Same“ erscheint heute über Frenchkiss Records digital, ein Musikvideo erscheint in Kürze.

„Everyone’s The Same“ ist „ein Song für alle, die wütend darüber sind, wenn man ihnen sagt, dass sie nichts bewirken oder keinen positiven Einfluss auf Veränderungen sein können“, sagt Doherty über den Track. „Ich war wirklich frustriert von der Vorstellung, dass wir als Individuen mit unseren Handlungen nichts an den kollektiven Auswirkungen auf die Welt ändern können, von der Idee, dass wir alle nur dazu bestimmt sind einen negativen Einfluss auf die Umwelt zu haben und dass jeder mit seiner Existenz gleichermaßen Schuld dafür trägt. Aber der Song sollte umfassender werden als das Gefühl der Frustration, wenn einem gesagt wird, was man Wert sei.“

„Octopus“ und die neue Single „Everyone’s The Same“ wurden letzten Sommer während des Semi-Lockdowns in London mit Mikko Gordon (u.a. Thom Yorke) aufgenommen, was das erste Mal war, dass die Band mit einem externen Produzenten zusammenarbeitete.

ISLAND veröffentlichten ihr Debütalbum „Feels Like Air“ im Jahre 2018, welches weltweit von Kritikern gelobt wurde und mehrere Millionen Streams verbuchen kann. Ihre EP „When We’re Still“ erschien bereits im Folgejahr. Bevor die Pandemie ausbrach, hatten ISLAND sich als eine der mitreißendsten Live-Bands Großbritanniens etabliert und tourten darüber hinaus bereits durch die USA und Europa, wobei sie auf dem SXSW, Reading Festival, Truck Festival und vielen weiteren Festivals abräumten.

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„Heute Pläne, morgen Konfetti“: DONOTS veröffentlichen Bandbiographie

„Eine Band zu gründen, ist die einfachste Sache der Welt. Alles, was man dafür braucht, sind ein paar Instrumente und ein paar Freunde.“

Mit diesen beiden Sätze beginnt „Die Geschichte der DONOTS – Heute Pläne, morgen Konfetti“ und erzählt anhand des Werdegangs der Band den großen Kindheitstraum: „Wenn ich groß bin, dann werde ich Fußballprofi/Astronaut/Rockstar!“

Die offizielle Bandbiographie der DONOTS erscheint am 16.04.2021 im Ventil Verlag.

1994 als Schülerband in einer Garage in Ibbenbüren gestartet, haben sich die DONOTS Schritt für Schritt einen Namen weit über die Punkrock-Szene hinaus gemacht. Dabei hat ihnen ihr Talent für eingängige Songs geholfen, aber auch ihr „Do it yourself“-Spirit. Wer etwas erreichen will, muss die Dinge in die eigenen Hände nehmen – das gilt im autonomen Zentrum genauso wie beim Mega-Festival. Die DONOTS kennen beide Seiten.

27 Jahre, 11 Alben, über 1.200 Konzerte in 21 Ländern – Die Geschichte der DONOTS hat Höhen, Tiefen und natürlich jede Menge absurde Momente: So sind sie Anfang des Jahrtausends kurzzeitig Stars in Japan, für die die Polizei in Tokio ganze Straßenzüge absperrt. Fünf Jahre später steht die Band vor dem Aus und kann es sich noch nicht mal leisten, zum eigenen Videodreh zu fahren.

Ingo Neumayer, ehemaliger Chefredakteur des VISIONS-Magazins, hat für dieses Buch zahlreiche Wegbegleiter der Band ausführlich interviewt und das umfangreiche Archiv der DONOTS gesichtet. In enger Zusammenarbeit mit der Band wird auf 360 Seiten und angereichert durch viele private Fotos nicht nur der spektakuläre und steinige Weg der DONOTS erzählt, sondern auch ein Stück deutsche Popkulturgeschichte aufbereitet.

Vom MTVIVA-Zeitalter zur Streaming-Ära, vom Print-Fanzine zu Social Media, von der Scheune über den Major-Deal zur kompletten kreativen Freiheit. Fast alles hat sich verändert, nur der Kern des Ganzen nicht:

Eine große Freundschaft und die Liebe zur Musik.

„Die Geschichte der DONOTS – Heute Pläne, morgen Konfetti“ erscheint im Ventil Verlag. 3.000 signierte Hardcover-Exemplare des Buchs sind ab Freitag, dem 26.03.2021, über den Bandshopvorbestellbar. Gleichzeitig wird eine Hörbuchfassung, gelesen von Nilz Bokelberg, über alle digitalen Anbieter erscheinen.

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Neue FURY IN THE SLAUGHTERHOUSE-Single mit FOO FIGHTERS-Feature

FURY IN THE SLAUGHTERHOUSE waren nie die gesichtsbekannteste Band des Landes, zweifelsfrei sind sie aber eine der international erfolgreichsten deutschen Rock-Acts überhaupt. Das erste Studioalbum der Hannoveraner Band seit 13 Jahren heißt „NOW“.

Auf der letzten Vorab-Single daraus gibt es einen prominenten Gast: FOO FIGHTERS-Mitglied Rami Jaffee spielte die Keyboard- und Klavier-Parts für „Letter To Myself“ ein. Außerdem kündigt die Band corona-konforme Konzerte für den Sommer an.

Sänger Kai Wingenfelder zum musikalischen Gast auf der neuen Single: „Als besondere Überraschung haben wir unseren langjährigen Freund und Wegbegleiter aus San Francisco einberufen: Rami Jaffee von den Foo Fighters kennen wir schon länger, und wir freuen uns sehr, dass er auf „Letter To Myself“ zu hören ist. Während der verrückten Foo Fighters-Promophase zu „Medicine at Midnight“ hat er trotzdem Zeit gefunden, uns seine Parts zuzuschicken. Dass er sich dafür Zeit genommen hat, wissen wir sehr zu schätzen. Danke Rami!“

„Letter To Myself“ ist bereits der vierte Vorabsong aus „NOW“, und beweist einmal mehr, dass die Band sich frischer und wuchtiger denn je zurückmeldet. „Mein Bruder Thorsten hatte diese Idee eines Songs darüber, sich selbst einen Brief aus der Vergangenheit zu schicken. Das passte sehr gut zu dieser Platte. Sich mal anzuschauen, was von früher noch übrig ist“, erzählt Kai Wingenfelder.

„NOW“ wurde von Vincent Sorg (Die Toten Hosen, Broilers, u.v.m.) produziert und erscheint am 23.04.2021. Die Deluxe-Version des Albums beinhaltet neben einem zusätzlichen Live-Album zahlreiche weitere Goodies, wie z.B. ein Stück handbemaltes Fury-Backdrop vom Art Pop Künstler Andora.

Nachdem die großen Open Air Shows der Band von Sommer 2021 in den Sommer 2022 verlegt werden mussten, kündigten FURY IN THE SLAUGHTERHOUSE unlängst acht corona-konforme Open Air Shows für diesen Sommer an. Alle Termine finden sich unten!

FURY IN THE SLAUGHTERHOUSE – „NOW OR NEVER 2021“
Corona-konforme Liveshows mit Hygienekonzepten
Tickets ab sofort erhältlich

13.07. Wiesbaden, Brita Arena
17.07. Fritzlar, CoRASna Open Air
23.07. Rosenheim, Mangfallpark
30.07. Mönchengladbach, Sparkassenpark
01.08. Nürnberg, Lieder am See Festival
06.08. Bremen, Seebühne
15.08. Berlin, Hoppegarten
10.09. Halle an der Saale, Peißnitzinsel

FURY IN THE SLAUGHTERHOUSE – Open Air 2022

10.06. Wiesbaden, Brita Arena
11.06. Mönchengladbach, Sparkassenpark
17.06. Leinefelde, Burg Scharfenstein
18.06. Leipzig, Parkbühne
15.07. Trier, Amphitheater
16.07. Trier, Amphitheater
29.07. Oranienburg, Schloss
05.08. Stuttgart, Freilichtbühne Killesberg
06.08. Regensburg, Schloss Pürkelgut
13.08. Hamburg, Open Air am Großmarkt
02.09. Creuzburg, Creuzburg

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Hardcore-Supergroup FIDDLEHEAD aus Boston kündigt ihr zweites Album „Between The Richness“ an

Die Hardcore-Supergroup FIDDLEHEAD kündigt mit der neuen Single „Million Times“ ihr zweites Album „Between The Richness“ auf Run For Cover Records an, das am 21. Mai  2021 erscheinen wird. Die Band aus Boston vereint zwei Ex-Mitglieder der legendären Hardcore-Band HAVE HEART mit Mitgliedern von BASEMENT, BIG CONTEST und INTENT.

Auf ihrem Zweitling „Between The Richness“ bauen FIDDLEHEAD ihre energiegeladene Mischung aus unwiderstehlichem Hardcore-Elan und ihren bestechend guten Melodien weiter aus und zeigen auf einer Gesamtspiellänge von 25 Minuten ihre bisher direktesten Songs. Mehr Zeit brauchen sie nicht um zu überzeugen, denn jeder einzelne der zehn Tracks strotz nur so vor ‚Revolution Summer‘-Atmosphäre und schmiegt sich dabei perfekt den tiefsinnigen wie ehrlichen Texten von Sänger Patrick Flynn an.

Die erste Single „Million Times“ bietet den idealen Einstieg in die unbestritten Singalong-tauglichen Hooks und überwältigend offenen Texte auf „Between The Richness“.

Die neue Platte ist der Nachfolger auf ihr Debüt „Springtime & Blind“ aus 2018, auf dem Sänger Patrick Flynn den Tod seines Vaters verarbeitet. Auf „Between The Richness“ erforscht Flynn nun die allgegenwärtige Trauer, aber er schreibt von einem sich drastisch veränderten Standpunkt aus.

„Zwischen diesen beiden Alben haben sich in meinem Leben einschneidende Dinge verändert“, sagt er. „Unter anderem habe ich in der Zwischenzeit geheiratet, bin Vater geworden und der Todestag meines Vaters jährte sich derweil zum zehnten Mal.“

All diese Erfahrungen bringt Flynn in „Between The Richness“ mit ein und taucht kopfüber in die Paradoxa von Leben, Tod, Freude und Schmerz ein – und das alles mit einer gefassten Menschlich- und Ehrlichkeit.

„Der Name der Platte lautet „Between The Richness“, weil es mir sehr wichtig ist, das seltsame Gefühl von Glück und Traurigkeit zu eruieren. Denn das ist genau das, was ich im Augenblick empfinde“, äußert sich Flynn. „Mein Sohn heißt ‚Richard‘ und trägt so den Namen meines Vaters. Damit liegt für mich buchstäblich der Reichtum des Lebens und der Reichtum des Todes irgendwo zwischen ihnen.“

Das zweite Album „Between The Richness“ von FIDDLEHEAD erscheint am 21. Mai 2021 auf Run For Cover Records und kann hier vorbestellt werden.

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Thees Uhlmann gewinnt Musikautorenpreis Komposition Rock/Pop für „Junkies und Scientologen“

Thees Uhlmann hat den 12. deutschen Musikautorenpreis der GEMA in der Kategorie „Komposition Rock/Pop“ für das aktuelle Album „Junkies und Scientologen“ gewonnen.

Der Preisträger dazu:

Preise pflastern meinen Weg:

1.) Vorletzter Platz norddeutscher Lesewettbewerb Regionalausscheidung in Cuxhaven (1987)
2.) 1Live Krone für das Fischlied (1992)
3.) Goldene und Platin-Platte von Casper für XOXO mitsingen (2001)
4.) „30 unter 30“ vom Neon Magazin zusammen mit Florian Silbereisen (3 Tage vor meinem 30. Geburtstag 2004)

Und jetzt nach all den Jahren:

Der Musikautorenpreis der GEMA für JUNKIES & SCIENTOLOGEN für die „Komposition Rock / Pop“ im Jahr 2019 des Herren.

Die kennen sich aus, die haben Ahnung! Das ist ja quasi so, als ob Amiga, Commodore und Apple entscheiden, wer den besten Computer gebaut hat in dem Jahr.

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RUN

… Quasi.
GENIAL!

Wir, meine Band, meine Produzenten und unser Label, wir haben uns alle sehr gefreut. Es ist schön, wenn Kolleginnen und Kollegen sich darauf einigen, dass man das ganz gut gemacht hat.

Love an Alle.

P.S.: An das Ritz Carlton am Potsdamer Platz: Dürfen die Gewinner von diesem Jahr im nächsten Jahr bei den Gewinnern von 2021 mitfeiern? Das wäre toll. Ich helf dann auch beim aufräumen.

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Post-Punk, aber ohne die Kälte: FLITTERN veröffentlichen „Denkmal“

Mit „Denkmal“ lassen FLITTERN aus Köln ihren zweiten Song hören: Anders als das noch recht krachige „Satt“, das Ende 2020 erschien, dreht die neue Auskopplung die Verzerrung runter und wagt sich vollends aus der bisherigen Klangwelt der vier Mitglieder. Der Song ist Post-Punk, aber ohne die Kälte.

Entstanden sind FLITTERN aus den Überresten der in Szenekreisen gefeierten HEY RUIN, in der drei Viertel der Band vorher gemeinsam spielten. Als sie merkten, dass der Sound, mit dem sie seit 2014 durch AZs, Clubs und kleinere Festivals getourt waren, langsam zu Ende erzählt war, entstand mit FLITTERN ein neues Projekt, das neue Einflüsse wagen möchte.

„Denkmal“ klingt oberflächlich fast fröhlich, wird von einer hellen Keyboardmelodie und cleanen palm mute Gitarrenakkorden angetrieben. Doch inhaltlich behandelt der Song die Erkenntnis, dass zum Aufwachsen auch Trauer und Verlust gehört. „Verlust ist egoistisch, Verlust verlangt etwas von uns“ erzählt Sänger und Texter Sebastian. Damit ist nicht nur der Tod gemeint, sondern auch Depressionen und Süchte, „Trauernde und Betroffene fühlen, was nicht zu fassen ist.“

Der von der Band selbstproduzierte von Oliver Zülch (u.a. Die Ärzte, The Notwist, Slut) gemixte Track erschien am 26.02.2021 digital, das Musikvideo zu dem Song feierte seine Premiere beim DIFFUS Magazin.

FLITTERN werden in den kommenden Monaten noch weitere Singles veröffentlichen. Die erste Single „Satt“ (Musikvideo) war im November 2020 erschienen.

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Newcomer Paul Gerlinger veröffentlicht Debütsingle „Gut Allein“

Es gibt Künstler, die bestechen mit einem durchgestylten Gesamtkonzept, mit schriller Überpräsenz, mit Songs, die eigentlich nur Vehikel für ein Image sind. Und dann gibt es PAUL GERLINGER. Am 05.03.2021 erscheint die allererste Single des Mannheimer Songwriters, der die ein oder andere Besonderheit mitbringt.

„Gut Allein“ ist die erste Solo-Single des 25-jährigen Paul Gerlinger und gleichzeitig der Titeltrack seiner Debüt-EP, die im Sommer 2021 über das neue Berliner Label BDKA (BubeDameKönigArtist) erscheint.

Die erste Reaktion auf seinen markanten Gesang ist oft: „Moment mal, der klingt doch wie…“, und man kann es den Menschen nicht verdenken. Seine Stimme ist spröde und tief, so wie die eines anderen recht prominenten deutschen Sängers, da gibt es  kein Entkommen.

Im Song „Kein Tag“ singt er den Satz „Ein Glas Wein und Zigaretten können jeden Abend retten“, und ganz offensichtlich wurden so bereits einige Abende gerettet. Doch das ist seine Stimme – egal, mit wem man sie denn vergleichen möchte.

Im „echten Leben“ ist Paul Standortleiter eines Logistik-Unternehmens. Es mag glamourösere Jobs geben, aber vielleicht fühlen sich Pauls Songs deshalb so wirklich-erlebt an, weil sein Job so für das ganz normale Leben steht. Die erste EP von Paul Gerlinger erscheint am 04.06.2021!