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Instrumental-Kollektiv neànder mit ihrem zweiten Album im Oktober

Nur anderthalb Jahre nach ihrem selbstbetiteltem Debüt meldet sich das Instrumental-Kollektiv neànder mit ihrem zweiten Album zurück. „eremit“ erscheint am 09.10.2020 über Through Love Records. Bisher gibt es allerdings nur 15 Sekunden daraus zu hören!

„eremit“ ist der Nachfolger zu einem der meist beachteten Instrumental-Alben der letzten Jahre, einem wahren Monument für das Genre. Laut dem britischen RnR Magazin war das Debüt „der Beweis dafür, dass es Schönheit in der Melancholie gibt“, das deutsche Rolling Stone Magazin vergab 4 von 5 Punkten und beschrieb ihre Soundflächen als eine „tote, schwarze Mondlandschaft“.

neànder besteht aus Musikern der Blackgazer Ånd, der Hardcore-Punks von Patsy O’Hara, den Sludgern Earth Ship und Live-Band-Mitgliedern von Casper. Nach der Veröffentlichung ihres Debüts spielte die Band unzählige Konzerte, u.a. mit Pelican, Inter Arma und Big Business.

neànder entwickeln ihren ganz eigenen heavy Sound auf „eremit“ mit Einflüßen aus Doom, Ambient und Black Metal eindrucksvoll weiter. Eine trostlose und einsame Atmosphäre überschattet das Album: die vierköpfige Band schneidet einen dunklen Kristall aus Licht und Schatten.

„Wir wollte uns noch tiefer in unseren eigenen Sound hineinbohren. Deshalb sind die neuen Riffs langsamer und schwerer, und die epischen Parts sind viel intensiver“ sagt die Band. „Dieses Album ist unsere Identitätsfindung: wir erforschen, was wir sind und schlagen das nächste Kapitel auf“ beschreibt es Gitarrist Jan Korbach. „Unser erstes Album entstand in einem Zeitraum von drei Jahren – ‚eremit‘ in nur sechs Monaten. Diesmal ist alles aus einem Guß.“

Gemeinsam mit Christoph Barthelt von KADAVAR wurde das Schlagzeug in Berlin aufgenommen, Jan Oberg produzierte den 40-minütigen Monolith in den Hidden Planet Studios. „Dieses Album zeigt eine Band, die gänzlich in ihren eigenen Kosmos eintaucht, ‚eremit‘ ist wirklich eine Reise von Anfang bis Ende“ lässt der beeindruckte Produzent verlauten. Magnus Lindberg von Cult Of Luna verlieh dem Album im Mastering den letzten Schliff in Stockholm: „Es ware eine pure Freude, an diesem kraftvollen und gleichzeitig dynamischen Album zu arbeiten, und diese Musik veredeln zu dürfen. Ich kann dieses Album gar nicht genug empfehlen!“

Ein bisschen mehr Musik von neànder kann man im Kulturretter-Livestream hören: Anfang Juli spielte die Band ein volles Konzert zugunsten des Orange Blossom Special Festivals. Hier kann man die gesamte Showan sehen.